Freitag, 16. November 2012

Fuenfte Etappe: Suedkroatien

Aussichtsplatzerl am "Abkürzungsweg" kurz vor Bosnien Herzegowina
Manu: Von der lieben Familie auf Pasman gut behütet, mussten wir uns richtig losreißen um wieder auf's Rad zu steigen und fortzuziehen....wieder zurück auf dem Festland versuchten wir einmal mehr eine Abkürzung - wie sich auch später immer wieder herausstellte, sind diese nicht wirklich kürzer dafür aber umso abenteuerlicher und landschaftlich schöner, allerdings auch anstrengender und ab und zu sogar recht schmerzvoll (meine Pedale küssten meine hinteren Wadeln blau-violett)...
Der Süden Kroatiens - entlang zwischen höher werdenden Bergrücken und dem Meer, durch ausgestorbene Touristenorte, vorbei an leeren Häusern, von Touristen müden Kroaten sowie wunderschönen einsamen Buchten. Wir besuchten von der UNESCO als Kulturerbe anerkannte AltStädte, unser Weg kreuzte sich mit erstaunlich vielen Gleichgesinnten die auch unterwegs in den Süden sind, schliefen auf abgelegenen wilden Campingplätzen mit wunderschöner Aussicht auf Sibenik oder neben Strandbuchten mit tuerkisblauen Wasser, badeten Nachts im Meer, wärmten uns am Lagerfeuer, tranken mit Izaak Wein in einem Steinhäuschen und schützten uns dort vor Wind und Regen und naschten unendlich viele leckere Strudel und Mahlzeiten mit Ajvar...in Split trafen wir zum ersten Mal das Schweizer Pärchen Alena und Marcel, vereinten uns wieder in Dubrovnik, wo wir bei einer Lehrerin in der Altstadt hausten und unsere Wäsche zwischen den Häusern auf eine Wäscheleine spannen durften, zelteten bei Marco im Naturpark und lauschten seinen spannenden Geschichten aus seinem Vorleben als erstaunlich wichtige Person und verschiedenen Positionen und wurden schlussendlich ja fast herzlich von den Kroaten an der Grenze zu Montenegro verabschiedet...
Kroatien - du siehst mich bestimmt wieder!

Wäscheleine in der Altstadt Dubrovnik verbindet mit der Nachbarschaft
Jonathan: Nachdem wir nach der langen Pause nun endlich wieder im Sattel sassen, ging die Reise gleich spannend los: Wir trafen einen Radler aus Belgien!! Er kam uns zwar entgegen, machte aber hinter uns kehrt, als er uns sah. Wir hatten wohl den gleichen suchenden Blick nach einem Schlafplatz, wie er. Die nächsten zwei Tage waren wir gemeinsam unterwegs, tauschten Erfahrungen und Geschichten aus. Er hatte deutlich mehr erlebt, schliesslich durchquerte er schon Belgien, Deutschland und Österreich bevor wir überhaupt eine Grenze passierten. Vom Sturm, der an der Küste wütete und beinahe eine Fähre versenkte, wie wir später erfahren haben, bekamen wir nicht viel mit. Es war zwar sehr windig, aber wir zelteten gut geschützt unter Olivenbäumen und zwischen Steinmauern.
Kroatiens Süden ist kein Geheimtipp mehr, aber er ist vor allem ausserhalb der Touristensaison, wenn die Weiden grün und die eisten Bars geschlossen haben sehr erholsam und schön! Und man trifft immer wieder Gleichgesinnte: Diesmal in Split. Radler aus der Schweiz, unterwegs nach China!! Und wieder tauschen wir Erfahrungen, Geschichten und Eindrücke aus, diesmal trennten sich unsere Wege gleich wieder, aber die kroatische Küste wird Richtung Süden sehr schmal und so trafen wir uns wieder und fuhren gemeinsam den Rest der kroatischen Küste entlang nach Montenegro.....
Jonathan umarmt einen uralten Baumriesen

Kommentare:

  1. ....na sads net scho in "shkoda"oda so!?:)
    schön mal wieder Bilder von euch zu sehen....
    rz u a dickes bussi an euch 2 "möwen":)
    p.s.: da "erste" anonym(krk) war i.....brummbrumm

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  2. tssss....verrat net alles... ;) bussi zurueck!

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